Die sog. Coronakrise hat vieles in unserem privatem wie auch gesellschaftlichen Leben in Frage gestellt. Und dies nicht nur bei uns in Deutschland, sondern weltweit.

Wie können wir den aktuellen Herausforderungen begegnen? Worauf sollen wir bauen?

Was bricht jetzt gerade weg? Welche Werte tragen uns in eine gute Zukunft? Was sind Antworten, die nicht nur in der Krise, sondern auch danach, im neuen Alltag taugen werden?

Wie in einem Brennglas zeigt sich die zentrale Frage: wie wollen wir zukünftig miteinander leben?

Alles hängt davon ab, welche Antwort jeder und jede einzelne darauf gibt und welche Antwort wir als Gesellschaft darauf geben.

Eine Leitfrage ist klar:

Wie können wir auf unserem Planeten so leben, dass für alle seine Bewohner*innen gutes Leben möglich ist?

Elementare Sicherheit gehört wesentlich dazu, der Schutz vor Gewalt, die Versorgung mit Lebensnotwendigem, grundlegende Gesundheitsvorsorge, eine funktionierende rechtsstaatliche Ordnung und all das, was wir mit einem Sozialstaat verbinden. Also all das, was zu den Aufgaben des Staates zählt.

Aber ist das allein schon ein gutes Leben? Können wir so schon Gutes Leben?

Im Männertag versuchen wir folgender Frage, die auch Anselm Grün in seinem neuesten Buch stellt, nachzugehen: Wie können wir nicht nur als Gesellschaft, sondern auch als Einzelne ein Leben führen, das nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Mitmenschen und der ganzen Schöpfung guttut: ein Leben, das zu mehr Lebendigkeit, Freiheit, Frieden und Liebe führt?

Wir werden keine fertigen Antworten haben. Wir werden vielmehr auf dem Boden unserer Erfahrungen, Antwortrichtungen aus gesellschaftlichen Aufbrüchen, psychischen Einsichten uns biblischen Erfahrungen von Menschen mit Gott nachspüren.

Es verspricht ein spannender und wichtiger Männertag auf der Höhe der Zeit zu werden!

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